Frühlingswanderung der DAV Frauen zum Falkenstein

Der Wettergott meinte es gut mit der 9-köpfigen Frauengruppe des Alpenvereins Pfarrkirchen, die sich am Samstag zum Großen Falkenstein im Nationalpark Bayerischer Wald aufmachte.

Von Zwieslerwaldhaus folgte die Gruppe der Wanderlinie Heidelbeere und kam so auf abwechslungsreichen Wegen, meist unter dem zartgrünen Dach des frisch austreibenden Mischwaldes, über den Ahornriegel bis zur Höllbachschwelle. Zwar musste das Höllbachgespreng links liegengelassen und den hier brütenden Wanderfalken überlassen werden, doch auch die Ausweichroute bot genug Abenteuer: mehrmals querten die Wanderfrauen auf wasserumspülten Tritten den Höllbach und folgten dann dem Weg steil bergan in die felsige Region am Rande des Gesprengs. Vorbei an den Höllbachfällen ging es schließlich nur noch mäßig bergan bis zum Gipfel des Großen Falkenstein auf 1315m. Nach dem Genuss der herrlichen Aussicht auf die Bergkette des Vorderen Bayerischen Waldes, lockte die Sonnenterrasse des Falkenstein Schutzhauses mit einer verdienten Brotzeit.

Der Rückweg führte über die Ruckowitz-Schachten. Dies ist die größte der als „Schachten“ bezeichneten ehemaligen Viehweiden in den höheren Berglagen des Bayerischen Waldes. Von hier bot sich nochmals ein besonders schöner Ausblick auf das Massiv des Großen Arbers. Auf den letzten Kilometern durchwanderte die Gruppe den Urwald Mittelsteighütte mit seinen mächtigen Tannen, Buchen und Fichten.

So ging ein intensiver Wandertag zu Ende, an dem die Wanderinnen die Natur des Bayerischen Waldes mit allen Sinnen erlebten.

 

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