Schärtenspitze 2.153 m – Zu sechst auf der Schärtenspitze

Die Schärtenspitze oberhalb des Hintersees bei Berchtesgaden war das Ziel einer sechsköpfigen Gruppe des Alpenvereines Pfarrkirchen um Tourenleiter Marcus Urban. Vom Parkplatz Holzlagerplatz startete die Gruppe frühmorgens über die Schärtenalm zur Blaueishütte den Aufstieg. Nach der Hütte boten sich tolle Ausblicke auf den Hintersee, die Blaueisspitze und den Hochkalter, sowie den Blaueisgletscher, den nördlichsten Gletscher der Alpen. Auch die Überreste der ersten Blaueishütte, welche vor vielen Jahren dem Gletscher zum Opfer fiel, konnten von den Wanderern bestaunt werden. Alsbald folgte der beschwerliche Aufstieg zur Schärtenspitze welcher drahtseilgesichert und mit Einser Kletterstellen und jeder Menge losem Geröll doch eine gewisse Herausforderung darstellte. Pünktlich zu Mittag konnte der 2.153 Meter hohe Gipfel erklommen werden und bei der mitgebrachten Brotzeit genossen die Wanderer die tolle Weitsicht auf die umliegenden Gebirge wie den Watzmann. Der Kletterei noch nicht überdrüssig entschloss sich die Gruppe den beschwerlicheren, aber schöneren Abstieg über die Eisbodenscharte zur Hofalm anzutreten. Nach einer Gratwanderung folgte ein 500 Höhenmeter umfassender steiler Abstieg durch die Eisbodenscharte und weiter vorbei an Altschneeresten über viel loses Geröll zur Hofalm und zur Märchenwiese, von wo aus man einen schattigen, schmalen Steig zur Schärtenalm wählte. Angekommen an der Alm wurde man bereits von volkstümlicher Musik, hausgemachtem Kuchen und kühlen Getränken erwartet. Diese Gelegenheit ließen sich die Wandersleut nicht entgehen und genossen den Abschluss des herrlichen Bergtages in vollen Zügen. Letztendlich wurden am heutigen Tag über 1.500 Höhenmeter und etwa 18 Kilometer bewältigt, darauf konnte man wirklich stolz sein.

 

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