Pfarrkirchner Alpinisten bestiegen zwei Dreitausender in der Venedigergruppe

Acht Bergsteiger des Pfarrkirchner Alpenvereins fuhren unter der Leitung von Karl-Heinz Hager nach Hinterbichl (1329m) ins Virgental. Von hier aus fuhren die Bergsteiger mit dem Venedigertaxi zur Johannishütte (2190m). Weiter ging es zu Fuß zum Defreggerhaus (2964m), dem Stützpunkt für die beiden Tage. Nach Bezug der Hüttenräume wurde der Hohe Zaun (3451m) bestiegen. Leider war hier die Aussicht nicht sehr gut, sodass der Rückweg zur Hütte nicht lange auf sich warten ließ. Am nächsten Morgen startete die Gruppe um 6:30 Uhr zum Großvenediger (3666m). Gleich nach der Hütte ging es auf dem Moränenrücken aufwärts in nördlicher Richtung zum Mullwitz Aderl. Von hier ging es hinunter auf den Gletscher, dem inneren Mullwitzkees. Der erste Teilabschnitt der Eistour führt in nordwestlicher Richtung zum Rainertörl (3421m). Von hier aus war der weitere Anstieg zum Gipfel des Großvenedigers schon gut einsehbar, und das anfangs trübe Wetter wurde immer besser. Nach einer Gehzeit von 2 ½ Stunden wurde der Gipfel erreicht.

Bei der Gipfelpause kurz unter dem Gipfel wurde die grandiose Fernsicht genossen. Sie reichte von der Großglockner Gruppe im Osten, bis zu den Zillertaler Alpen im Westen und im Süden bis zu den Dolomiten. Der Abstieg zum Defreggerhaus erfolgte über die Aufstiegsroute, nach einer kurzen Pause stiegen die Bergsteiger wieder hinunter zur Johannishütte, von wo es mit dem Venedigertaxi wieder nach Hinterbichl ging.

 

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