Sommerspaß für die ganze Familie mit dem DAV Pfarrkirchen

Traditionell startete die Familiengruppe des DAV Pfarrkirchen am ersten Ferienwochenende in das Sommercamp. Der Ausflug führte die 20-köpfige Gruppe auch dieses Jahr wieder ins Urdonautal bei Eichstätt. Unter der Leitung von Sylvia und Rainer Brandl sowie Karin und Axel Neuss erlebten die Familien ein abenteuerreiches Wochenende. Los ging´s am Freitag mit einem gemeinsamen Mittagessen, bei dem es allerlei mitgebrachte Leckereien gab. Nach der Stärkung machte sich die Gruppe auf den Weg zu den Kletterfelsen, die direkt hinter der Unterkunft im schattigen Wald lagen. Auf insgesamt vier verschiedenen Routen konnten die Kinder und Eltern Ihr Klettergeschick erproben und unter fachkundiger Anleitung an den Felsen klettern. Auch der jüngste Teilnehmer mit 5 Jahren hatte dabei bereits viel Spaß.

Nach so viel Anstrengung kam das erfrischende Bad im nahe gelegenen Baggerweiher gerade recht.

Zurück im „Basislager“ gab es dann Spaghetti für alle. Anschließend wurde ein Lagerfeuer entzündet an dem die Kinder, die noch Hunger hatten, Stockbrot backen konnten. Die herrlich sternenklare und milde Nacht nutzen die Kinder zum biwakieren auf der Wiese vor dem Kletterheim während die Eltern die bequemeren Betten vorzogen.

Am nächsten Morgen machte sich die Gruppe mit dem Zug auf nach Solnhofen, von wo aus sie mit fünf Kanus insgesamt 12 km flussabwärts auf der Altmühl bis nach Dollnstein paddelten. Schon nach wenigen Minuten waren alle Familienmitglieder dank einer ausgiebigen Wasserschlacht sehr erfrischt. Die Sonne trocknete alle aber schnell wieder durch. Eine Wehranlage musste „umtragen“ werden während die beiden nachfolgenden dank Schiffsrutschen befahren werden konnten. Ein großer Spaß für alle, selbst wenn ein Kanu kenterte. Auf halber Strecke stärkten sich die Bootsfahrer mit einem Picknick am Ufer. Danach gerieten die „Flusspiraten“ in einen Regenschauer, der eine willkommen Erfrischung bot. Auch das Naturerlebnis, ein wichtiges Ziel des DAV, kam bei dieser Ruderpartie nicht zu kurz. Die Kinder entdeckten Blässhühner, Stockenten, Wasserschlangen, Libellen und sogar eine Bisamratte am Ufer.

Am späten Nachmittag traf die Gruppe wieder am Kletterheim ein und genoss die Freizeit bei Spielen, beim Ratschen oder Faulenzen. Abends wurde dann der Grill angezündet und es gab ein leckeres Buffet für alle. Im Anschluss erklärte Rainer Brandl der Gruppe, wie die Steinzeitmenschen früher Feuer machten. Klar, dass die Kinder,Väter und Mütter das gerne nachahmen wollten und fleißig schnitzten, Feuernester drehten und Holzstäbe auf Weihholzbrettern mittels eines selbst gebauten Bogens drehten. Mit vereinten Kräften ( und einem aus dem Grill entliehenen Funken ) zündete die Gruppe schließlich das Feuer und lauschte aufmerksam den Ausführungen von Rainer Brandl, dass damals dass Feuer über Leben und Tod entscheiden konnte und zentraler Mittelpunkt der Familien war, an dem sich alle trafen und gemeinsam Zeit verbrachten. Von der Faszination des Feuers ist bis heute nichts verloren gegangen und die Gruppe saß bis spät in die Nacht am Lagerfeuerplatz. Auch diese sternenklare Nacht wurde von den Kindern wieder zum Schlafen im Freien genutzt. Was gibt es Schöneres, als dass einem die Augen beim Sternschnuppen zählen irgendwann zufallen? Kein Wunder, dass bei einem solchen Abenteuerwochenende kein Kind auch nur einmal an sein Handy dachte.

Vom Sonnenschein geweckt gab es am Sonntag Morgen zunächst Frühstück bevor die Familiengruppe sich auf den Weg zu einer Wanderung am nahe gelegenen „Jägersteig“ machte. Durch einen schattigen Buchenurwald marschierte die Gruppe auf schmalen Wegen an einem Berg entlang und entdeckte neben vielen verschiedenen Baumpilzen auch Felsentore, eine Felsenhöhle und sogar einen hölzernen Drachen. Beim Picknick im Wald lauschten die ganze Gruppe aufmerksam schweigend den Geräuschen des Waldes, dem Rauschen der Blätter und den Liedern der Waldvögel.

Nachmittags war es dann Zeit, das Feriencamp zu beenden. Alle Familien waren sich einig, dass das Wochenende viel Spaß gemacht hat und „speicherten“ sich die verschiedenen schönen Eindrücke um dauerhafte Erinnerungen auch in den Alltag mitzunehmen. Wer wollte, konnte noch einmal an den nahegelegenen Badesee fahren, um sich vor der Heimfahrt abzukühlen.

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