Wanderung von der „Sextener Sonnenuhr“ zu den Drei-Zinnen

Eine besonders reizvolle Gegend hat Tourenleiterin Elfriede Niedermeier für eine3-Tagestour in den Dolomiten ausgesucht.

Ausgangspunkt war das Fischleintal bei Sexten. Von dort wurde zuerst zur Talschlußhütte gewandert. Der Aufstieg führte, entlang des „Einser“ (mit seinem mächtigen Felsabbruch von 2007) auf schönen Steigen, gesäumt von vielfältiger Alpenflora, aufwärts. Bald wurden dann auch der „Elfer“, „Zehner“, „Neuner“, die Rotwand, genannt „Sextener Sonnenuhr“ sichtbar. Kurz vor der Zsigmondy-Comici-Hütte, 2224 m, war auch der „Zwölfer“, ein mächtiger 3000-er sichtbar.

Nach Quartierbezug ging die Gruppe dann noch zum Oberbachernjoch und zur Büllelejochhütte 2528 m. Hier wurde das Bergpanorama noch übertroffen, sah man doch unzählige, namhafte Dolomitengipfel. Nach dem grandiosen Ausblick wurde zur Comici Hütte abgestiegen.

Der 2. Tag begann wieder mit dem Aufstieg zur Büllelejochhütte und weiter zur Oberbachernspitze 2677 m. Auf diesem Weg bekamen die Wanderer die ersten Kriegsüberreste, wie Stollendurchgang und Stacheldrahthaufen zu sehen.

Zurück bei der Hütte führte der Weiterweg zum Büllelejoch . Der Übergang zur Drei-Zinnen Hütte 2405 m, führte zuerst auf Schutt steil bergab, und dann am Fuß des Paternkofel zur Hütte. Hier erwartete die Wanderer das klassische, viel fotografierte und bewunderte Bild der Drei Zinnen, einem Weltnaturerbe. Nach kurzer Rast, wurde noch die „Umrundung der Drei Zinnen“ angegangen. Die führte im Auf- und Abgelände über die Lange Alm zur Auronzohütte. Weiter zur Alpinikapelle und Lavaredohütte. Ein kurzer, knackiger Aufstieg folgte auf den Paternsattel 2454 m ( hier war man der Kleinen Zinne ganz nahe. Unter den Westabstürzen des Paternkofel ging es zurück zur Hütte. Auf dem Rundweg öffneten sich immer neue Ausblicke auf diese wunderbare Bergwelt mit seiner Blumenvielfalt.

Am 3. Tag nutzte man, vor dem Abstieg, die Gelegenheit, zum „Frankfurter Würstl“ zu gehen, einem imposanten Kletterturm. Auch zum Toblinger Knoten führte ein Abstecher. Hier und besonders am Paternkofel erinnern noch viele Felsenfenster und Stellungen an den Krieg , der hier in den Bergen tobte. Mit dem Abstieg durch das Altensteinertal zum Fischleinboden, gingen 3 Wandertage, mit unvergeßlichen Eindrücken von den Dolomiten zu Ende.

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