Pfarrkirchner Bergsteiger in der Ankogelgruppe

9 Bergsteiger des Pfarrkirchner Alpenvereins fuhren unter der Leitung von Karl-Heinz Hager  zum Parkplatz Kölnbreinstausee im Maltatal. Von hier aus stieg die Gruppe in gut 2 Stunden bei strömendem Regen zur Osnabrückerhütte, dem Stützpunkt für die kommenden Tage. Der geplante Aufstieg auf die Hochalmspitze am nächsten Tag,  wurde wegen des schlechten Wetters auf den letzten Tag verschoben, und die kürzere Tour auf den Ankogel in Angriff genommen. Starker Regenfall durchnässte die Bekleidung von mehreren Bergsteigern, sodass  diese sich zur Umkehr zur Hütte entschlossen. Graupelschauer, Nebel und starker Wind, erschwerten den Aufstieg über den Gletscher, aber der Rest der Gruppe erreichte trotz schwieriger Bedingungen den Einstieg zum Felsgrat der zum Gipfel des Ankogel führt. Um die Mittagszeit wurde der Gipfel des 3252m hohen Ankogels erreicht. Beim Abstieg zur Hütte wechselte das Wetter von Graupel- und Regenschauer und Sonnenschein. Am nächsten Morgen hatte sich das Wetter verbessert, und die Gruppe konnte zur Hochalmspitze starten. Die erste Etappe führt in südöstlicher Richtung zum Großelendkees. Von hier aus ging es mit Steigeisen in Seilschaft weiter zum Einstieg des Klettersteiges, der zur Preimlscharte 2953m führt. Da die Kletter- und Eispassagen mehr Zeit in Anspruch nahmen als geplant, beschloss der Tourenleiter auf der Preimlscharte umzukehren, da der weitere Weg auf den Gipfel, und der Abstieg zum Parkplatz den geplanten Zeitrahmen weit überschritten hätten. Nach 11 Stunden Gehzeit und 3 ½ Autofahrt wurde der P&R Parkplatz in Pfarrkirchen erreicht.

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